Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für SEO-Dienstleistungen
der Stravix (Inhaber: Lenny Guhr)
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge und Dienstleistungen, die zwischen Stravix (im Folgenden „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) abgeschlossen werden.
1.2 Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn diese vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich anerkannt werden.
1.3 Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem individuellen Angebot oder Vertrag hat das jeweilige Angebot bzw. der Vertrag Vorrang.
§ 2 Vertragsgegenstand
2.1 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) die im jeweiligen Angebot vereinbarten Leistungen zu erbringen. Diese können insbesondere – aber nicht ausschließlich – folgende Maßnahmen umfassen:
- SEO-Audit: Analyse der Website des Auftraggebers hinsichtlich technischer, inhaltlicher und struktureller Aspekte.
- Keyword-Recherche: Identifikation relevanter Keywords zur Steigerung des organischen Traffics.
- On-Page-Optimierung: Anpassung von Inhalten und Meta-Daten zur Verbesserung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
- Off-Page-Optimierung (Backlink-Aufbau): Aufbau von Backlinks zur Stärkung der Domain-Autorität.
- Technische Optimierung: Verbesserung der Ladegeschwindigkeit, Mobile-Friendliness und anderer technischer Aspekte der Website.
- Content-Optimierung: Verbesserung bestehender und neuer Inhalte zur Steigerung der Relevanz und Auffindbarkeit.
2.2 SEO ist eine Maßnahme, deren Erfolg von einer Vielzahl externer Faktoren abhängt, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen, wie etwa Änderungen der Suchmaschinenalgorithmen oder das Verhalten von Mitbewerbern. Daher kann keine Garantie für bestimmte Platzierungen oder Traffic-Ziele übernommen werden.
Für spezifische Ziele, wie etwa eine Steigerung des Traffics oder eine Verbesserung der Platzierungen für bestimmte Keywords, kann auf Wunsch des Auftraggebers eine Garantie vereinbart werden. Diese Garantie ist jedoch immer im jeweiligen Angebot oder Vertrag konkret festzulegen und gilt nur, wenn dies explizit vereinbart wurde.
§ 3 Pflichten des Auftraggebers
3.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle notwendigen Informationen und Zugänge (z. B. Google Analytics, Google Search Console, Hosting, CMS) zur Verfügung zu stellen, die für die Durchführung der SEO-Maßnahmen erforderlich sind.
3.2 Der Auftraggeber verpflichtet sich, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens auf Anfragen des Auftragnehmers zu antworten und notwendige Entscheidungen zu treffen. Verzögerungen, die durch verspätete Rückmeldungen des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
3.3 Der Auftraggeber stellt sicher, dass keine wesentlichen technischen Änderungen an der Website (z. B. Relaunch, Domainumzug, CMS-Wechsel) ohne vorherige Absprache mit dem Auftragnehmer durchgeführt werden, sofern diese die SEO-Maßnahmen beeinflussen können.
§ 4 Vertragsdauer und Kündigung
4.1 Die Vertragslaufzeit und die Bedingungen zur Verlängerung oder Beendigung ergeben sich aus dem jeweils vereinbarten Angebot.
4.2 Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten schwerwiegend verletzt oder der Auftragnehmer die vereinbarten Leistungen trotz Mahnung nicht erbringt.
4.3 Die Kündigung bedarf der Schriftform. Eine Übermittlung per E-Mail ist ausreichend, sofern der Zugang nachgewiesen werden kann.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Vergütung für die SEO-Dienstleistungen wird im jeweiligen Angebot festgelegt. Dies umfasst etwaige Setup-Gebühren, monatliche Pauschalen sowie gegebenenfalls abweichende Vergütungen für Intensivphasen. Zahlungen sind monatlich im Voraus zu leisten.
5.2 Zahlungsfristen und Fälligkeitstermine ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Sofern im Angebot keine abweichende Regelung getroffen wird, sind Zahlungen bis zum 5. Werktag des jeweiligen Monats zu leisten.
5.3 Backlink-Maßnahmen und andere externe SEO-Aktivitäten sind in der monatlichen Pauschale enthalten, sofern im Angebot nicht anders vereinbart. Zusatzleistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden separat nach vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber berechnet.
5.4 Sollte eine Zahlung des Auftraggebers nicht fristgerecht erfolgen, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, die Leistungserbringung nach vorheriger Ankündigung zu unterbrechen, bis die Zahlung eingegangen ist.
§ 6 Haftung und Gewährleistung
6.1 Der Auftragnehmer haftet nur für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen.
6.2 Eine Haftung für nicht erreichte Platzierungen oder Traffic-Ziele wird ausdrücklich ausgeschlossen. Die Ergebnisse von SEO-Maßnahmen hängen von vielen externen Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen, wie z. B. Änderungen der Suchmaschinenalgorithmen.
6.3 Eine Haftung des Auftragnehmers ist ausgeschlossen, wenn nach Umsetzung der Maßnahmen Änderungen an der Website oder an technischen Systemen durch den Auftraggeber oder Dritte vorgenommen werden, die die Ergebnisse der SEO-Arbeiten beeinflussen können.
§ 6a Backlink-Aufbau und Verantwortung bei externen Links
6a.1 Im Rahmen der Offpage-Optimierung kann Stravix auch mit externen Partnern oder Plattformen zusammenarbeiten, um Backlinks aufzubauen. Dazu können auf Wunsch oder nach Absprache auch bezahlte Links gehören.
6a.2 Der Auftraggeber ist sich bewusst, dass der Einsatz von bezahlten oder vermittelten Backlinks grundsätzlich gegen die Google-Richtlinien verstoßen kann und im Einzelfall zu Rankingverlusten oder Abstrafungen führen kann.
6a.3 Da solche Effekte außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, übernimmt Stravix keine Haftung, falls Google infolge dieser Maßnahmen Änderungen in der Bewertung der Website vornimmt.
6a.4 Stravix wählt Backlink-Quellen mit größter Sorgfalt aus und achtet auf natürliche, hochwertige Platzierungen, um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen.
§ 7 Vertraulichkeit & Referenznutzung
7.1 Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur Wahrung der Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen internen Informationen und Geschäftsprozesse. Dies gilt insbesondere für technische, wirtschaftliche, organisatorische und strategische Informationen des jeweils anderen Vertragspartners. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
7.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, öffentlich zugängliche Leistungsdaten – wie z. B. Sichtbarkeitsentwicklungen aus SEO-Tools (z. B. SISTRIX) – als Referenz für Marketing- und Vertriebszwecke unter Nennung des Kundennamens zu verwenden. Dies umfasst beispielsweise die Darstellung von Vorher-Nachher-Entwicklungen in Präsentationen, auf der Website oder in Social Media. Dabei werden keine sensiblen, internen Inhalte oder vertraulichen Geschäftsprozesse offengelegt.
7.3 Für die Nutzung nicht-öffentlicher Leistungsdaten – insbesondere aus Google Search Console, Google Analytics oder vergleichbaren Tools – ist die vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers erforderlich. Ohne diese Zustimmung erfolgt keine Veröffentlichung oder Weiterverarbeitung dieser Daten zu Referenz- oder Marketingzwecken.
Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist Braunschweig, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.